"Ramschieder Sauerborn"
Bericht von Günter Otto vom K5 / GIRO 2009
Die weltweite Rezession hat den Ausschlag gegeben, das Service-Team an der Kontrolle 5 gegenüber dem Vorjahr um eine Person zu reduzieren. Da waren´s nur noch vier! Trotz Personalabbau ist es den Verbliebenen gelungen, unter Einsatz aller körperlichen und auch geistigen Kräfte, die Erwartungshaltung der Marathoni´s nicht nur zu erfüllen. Die Lobeshymnen der Langstreckenathlet/innen nahmen kein Ende. Dem Service-Team war´s fast peinlich!!!
Schon bei der Anfahrt zum Service-Point waren die stark ausgeprägten Teamplayer-Fähig- keiten jedes Einzelnen zu erkennen. Als hätte man sich abgesprochen, trafen plötzlich drei Fahrzeuge auf halber Strecke zum K 5 zusammen und fuhren dann gemeinsam im Konvoi zum Einsatzort. Kurz nach dem Eintreffen wurde unser Fuhrpark durch ein viertes Fahrzeug komplettiert. Und spätestens ab da hast du gespürt, wie tief die RCH-Crew von K 5 mit dem „Ramschieder Sauerborn“ verwurzelt ist. Inzwischen finden wir alle blind den Weg dorthin!
Allein am Sauerborn in Ramschied standen 4 Fahrzeuge mit unterschiedlichen Kennzeichen, nämlich MTK, GG, MZ + WI . Das verleiht dem RCH einen internationalen Touch mit echten Aufstiegschancen zum Global-Player.
Unter Wahrung der Sicherheitsvorschriften in Wald und Wiese und strengster Einhaltung der Vereinsvorschriften war das Service-Center im Handumdrehen aufgebaut. Kurze Zeit später stand auch die breite Verpflegungspalette ess- und trinkfertig zur Verfügung. Doch - die Biker kamen noch nicht. Der Erste erst um 10:37 Uhr (2008 um 10:32 Uhr). Und diese 5 Minuten später hadde zur Folge, dass
1. die geschälde Ebbbel schon braun war´n unn
2. wegen dem nit-mehr-ganz-so-gute-Aussehe
fast keine Apfelstücke verzehrt wurden. Unser Team-Leader hat dieses Missgeschick mit einem vielsagenden Blick begleitet. Damit ist ein Wiederholungsfall in Zukunft ausgeschlossen!!
Meistens ist es o.k., an bewährten Sachen festzuhalten. Ab und zu führen Innovationen zur echten Bereicherung. Und eine solche Bereicherung ist uns am K 5 gelungen, indem wir probeweise einfach die vorhandenen Nahrungsmittel um die Nahrungs-Ergänzungsmittel Hefe und Weizen erweitert haben. Die Anwendung samt Verträglichkeits- und Wirksamkeitsprüfung blieb in diesem Jahr ausschliesslich Mitgliedern des Service-Team´s vorbehalten. Dem Festausschuß obliegt es nun zu prüfen, ab wieviel % Vol. die Vereinssatzung einer Änderung bedarf.
Zum sportlichen Ablauf sei ergänzt:
Die ersten unrasierten Beine trafen ein an K5 um 11:16 Uhr. Es war ein echter Hinguggger! Superschöne, superlange Damenbeine (keine Zahnkranzspuren, kein Kettenöl)!!!
Im Vergleich zum vorigen Jahr einige Berliner weniger auf der Marathon-Strecke!? Bekommt man mit so wenig BERLINER ein 4-köpfiges Service-Team satt?
193 Teilnehmer erhielten den Stempel. Beim Stempler machten sich als Folge des Abstempelns mit der Hand nach ca. 100mal Wadenkrämpfe bemerkbar. Lehre daraus: Üben, üben, üben!
Bis zum nächsten Jahr
grüsst das Service-Team K 5
Gerd, Siegbert, Andreas + Günter



