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17.05.2011 - ALTWEILNAU

278 Radfahrer sind bei der 8. Mountain-Bike-Tour des TuS Weilnau unterwegs

(sn). Der Begriff Rolls Royce steht für Nobel-Autos und Motoren. Dass aber auch das Fahrrad bei dieser Firma nicht zu kurz kommt, bewies das 18-köpfige Team aus Oberursel bei der 8. Mountain-Bike-Tour, die der TuS Weilnau ausrichtete. Mit dieser Teilnehmerzahl sicherte sich das Rolls-Royce-Team den Sieg, einen Pokal und eine Magnum-Flasche Sekt.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Bike-Teams des TuS Weilnau verteilte Harald Heberling an die drei Siegerteams nämlich auch noch eine flüssige Prämie. Mit acht Teilnehmern kam das Team Kraftwerk aus Bad Camberg auf den zweiten Platz und die sieben von Mountain Sports, Oberursel, belegten den dritten Platz. Insgesamt waren 278 Radfahrer dabei. „Das kratzte am Rekord“, sagte Heberling, denn vor zwei Jahren hatte der Verein nur wenige Teilnehmer mehr gezählt. Drei Mountainbiker waren aus Koblenz angereist, einer aus Heidelberg. Teilnehmer von 17 Vereinen von Rockenberg bis Idstein, von Hattersheim bis Hungen freuten sich über die gut ausgeschilderte, landschaftlich reizvolle Streckenführung. 118 der Radfahrer machten sich auf die 32-Kilometer-Strecke, 120 bewältigten die 51 Kilometer und an die mit 67 Kilometern dieses Jahr um drei Kilometer kürzere Strecke - das Forstamt Königstein verweigerte die Durchfahrt - wagten sich 40 Teilnehmer. Die mit zehn Jahren beiden jüngsten Teilnehmer, Benjamin und Niklas aus Butzbach, hatten zusammen mit den Eltern die 32 Kilometer lange Strecke bewältigt.

Silja Pfitsch von Germania Rockenberg vermisste etwas die Trails bei der Streckenführung. „Aber die Aussicht war genial“, befand sie. Auf der 67 Kilometer langen Strecke hätte sie noch ein paar mehr Höhenmeter mehr für gut gefunden. „Es gab nie Unklarheiten bei der Streckenführung“, berichtete Donald Ziegler vom RC Hattersheim. Landschaftlich unterscheide sich der Hintertaunus doch sehr vom Vordertaunus. „Wir haben öfter angehalten, die Aussicht genossen und Fotos gemacht“, erzählte Ziegler. Die Regenschauer beeinträchtigten die Fahrt nur kurz. Eine Viertelstunde habe sich seine Gruppe unter einem Baum untergestellt und sei später im Café Waltraud in Emmershausen, als es gerade wieder anfing zu regnen, eingekehrt, um sich dort aufzuwärmen. Auch das Team Kraftwerk, das gerade noch rechtzeitig zur Siegerehrung wieder am Sportlerheim in Altweilnau eintraf, nahm die Wetterunbilden mit Humor. Die geplanten 67 Kilometer seien es darum nicht geworden, sondern nur die 51 Kilometer. „Die Matscheinlage war geil“, waren sie sich einig. Viele Fahrer sahen im Ziel dann doch etwas „sommersprossig“ aus und die Möglichkeit die Fahrräder zu waschen wurde gerne genutzt. Die beiden Bereitschaftsärzte Dr. Christian Bruch und Anke Lapp wie auch der Fahrradnotdienst vom Fahrradshop Störkel mussten nicht tätig werden. Mit etwa 40 Helfern hatte das Bike-Team des TuS Weilnau auch dieses Jahr die Organisation dieser schon traditionellen Veranstaltung wieder voll im Griff.

Quelle: Usinger Anzeiger