S T R E C K E N B E S C H R E I B U N G
Unsere StaufenBike-Tour verläuft überwiegend durch die Wälder des Staatsforstes Hofheim, den ersten Ausläufern des Taunus. Kapellenberg, Fischbacher Kopf, Heimliche Wiese, Staufen und Judenkopf sind die bekanntesten Erhebungen, die bei dieser Tour angefahren werden. Der 451m hohe Staufen mit seinem über Eppstein thronenden Kaisertempel, der auf der 51 km langen Tour 1 umfahren wird, war Namensgeber für unsere CTF.
Vom Galgenberg ins Lorsbachtal Start ist am Speedway-Stadion des MSC Diedenbergen, das auf dem 227m hohen Galgenberg oberhalb von Diedenbergen liegt. Der Weg führt in östliche Richtung Marxheimer Schießstand und dann links zum Sportpark Heide. Danach links in den Wiesbadener Weg und auf der Höhe des Marxheimer Sportplatzes biegen wir rechts in den Eselsweg ein. Der Weg führt direkt auf die L3368 zu. Nach überqueren der landesstraße kommen wir in das Waldstück Tarn und dann an einen tiefen Geländeeinschnitt, in dessen Verlauf man steil bergab (18%) auf das Lorsbachtal zufährt. Parallel des Schwarzbaches verläuft die Strecke wellig weiter, am Lorsbacher Sportplatz vorbei bis zum Bahnhof Lorsbach. Über den Parkplatz und am Bahnhofsgebäude vorbei gelangt man zur Hofheimer Straße. Durch die Goldbachstraße wechseln wir auf die andere Talseite und erreichen einen Waldweg der an der Hammermühle vorbei führt Richtung Hofheim.
Albertweg Die erste links abbiegende Straße ist die Kapellenstraße, die bergauf Richtung Kapellenberg und zum Einstieg in den Albertweg führt. Die letzten 200m sind bis 16% steil. Der Albertweg verläuft im Wald oberhalb des Lorsbachtales in entgegengesetzter Richtung auf den Lorsbacher Kopf (309m) zu. Ungefähr 4km geht es ständig aufwärts. Etwa auf halber Strecke öffnet sich der Blick auf die nördlich von Lorsbach gelegenen Hänge. Vor dem Lorsbacher Kopf wird der Anstieg noch einmal zweistellig (13%). Dann folgt die Abfahrt zur Waldgaststätte Gundelhard, ein beliebtes Ausflugsziel im Rhein-Main-Gebiet, wo es die wohlverdiente Pause an der Verpflegungsstelle K1 gibt. Hier ist auch die Tourteilung und man muss sich entscheiden, ob die Kraft noch für die große Runde reicht, bei der immerhin 1030 Höhenmeter bewältigt werden müssen.
Vom Gimbi zum Fischbacher Kopf Die guttrainierten Mountainbiker fahren von der Gundelhard weiter zum tiefergelegenen Gimbacher Hof am Rande von Kelkheim, wo wir den Wald wieder verlassen. Auf betonierten Wegen geht es Richtung Fischbach, rechterhand ein herrlicher Blick auf den Feldberg. Eine kurzer, knackige Rampe und die ersten Häuser von Fischbach sind erreicht. Die Strecke biegt jetzt links ab in das Wohngebiet am Mannstein. Nach einer kurzen Passage durch den angrenzenden Wald, fährt man steil abwärts durch den Ort und biegt am Paradiesweg links ab um die B455 zu unterqueren. Über den Fischbach kommt man zur Dorfkirche. Der Ort wird Richtung Krebsbachtal verlassen und es geht jetzt ständig bergauf. Im Wald folgt ein vom Weg abwärts führender Singletrail, der am breiten Zufahrtsweg des Natursteinwerkes endet. Ca. 2 km mit maximal 14% und nur wenigen Kurven führt dieser Weg mit schlechtem Asphalt und Schotter bis auf 354m. Von hier verläuft die Strecke wieder bergab. An der Heimlichen Wiese vorbei, wo der Wellbach entspringt, den man später vor Eppstein noch überquert, geht es Richtung Vockenhausen. Nach ca. 1,5km zweigt man vom Teerweg links ab weiter Richtung Eppstein. Hier oberhalb von Vockenhausen am Kohlwaldschlag fährt man durch eine der landschaftlich schönsten Gebiete dieser Tour im Bereich eines Taleinschnittes des Wellbaches, der überquert wird, um dann auf Eppstein zuzufahren. Über eine kurze Rampe erreicht man den zweiten Verpflegungspunkt an der Schutzhütte Krekelstempel oberhalb der Sparkassenakademie Hessen-Thüringen (HSGV).
Malerisches Eppstein mit Staufen Nach dem Krekeltempel geht es aus dem Wald heraus in die 18% steil in den Ort führende Friedrich-Ebert-Straße und die Rossertstraße. Durch den malerischen Ortskern mit seiner Burg geht es auf Kopfsteinpflaster zur B455. Hier sollte man einmal nach oben blicken, denn geradeaus voraus liegt hoch oben am Staufen der Kaisertempel. Dieser Berg stellt die nächste Herausforderung dar, wenn man die B455 überquert hat und dann in die Gimbacher Straße eingebogen ist. Mit strammen 15-17% geht es hinauf. Knapp 3km ist der Anstieg lang und führt zunächst auf einer Teerstraße und später auf Waldwegen Richtung Staufen bis auf 380 oberhalb des Kaisertempels. Auf dem Amtsbotenweg geht es abwärts der Waldgaststätte Gundelhard und der Verpflegungsstelle entgegen, die jetzt zum zweiten mal angefahren wird.
Judenkopf, die letzte Herausforderung Von hier aus ist die Strecke wieder identisch mit der kleineren Tour 2 und führt auf der Zufahrtstraße Lorsbach/Gundelhard im oberen Teil auf Verbundpflaster mit tiefen Spurrillen steil bergab zur Münsterer Straße bis zur Ortsmitte von Lorsbach. Nach Überqueren der Bahnlinie fährt man an der Kirche in die Neue Burgstraße, die ganz am Ende in eine steile, unbefestigte Rampe mit 20% Steigung mündet. Es geht jetzt in den vorletzten langen Anstieg im Waldstück Entenpfuhl. Kurz vor Ende des 3 km langen Anstieges ist oberhalb des Gründenhanges ein 17%iges Steilstück auf steinigem und schwierig zu fahrendem Untergrund zu bewältigen. Danach kann man auf gutem Waldweg, der in nördliche Richtung führt, wieder etwas verschnaufen, bevor es in die 2km lange Auffahrt geht, die den 410m hohen Judenkopf umfährt. Das ist die letzte große Herausforderung dieser Tour, denn es geht noch einmal gleich zu Beginn mit 15% Steigung bergauf. 390 m werden erreicht, bevor es auf gut befestigten Waldwegen abwärts Richtung Langenhain geht. In der Nähe des Bahai-Tempels, einziger Sakralbau der Bahai in Europa, wird der Wald verlassen und auf der Straße quer durch den Ort gefahren. Im Birkenfeld verläuft die Strecke an einem Reiterhof auf befestigten Feldwegen zum Bannholz (326m), wo man einen weiten Blick in die Mainebene und bei klarem Wetter bis zu den Höhen des Odenwaldes hat. Hier kann man auf der Abfahrt noch einmal Höchstgeschwindigkeit erreichen, bevor es wieder in den Wald geht. Weiter abwärts und immer geradeaus geht es dem Ziel entgegen. Nach 51 km und 1030 Höhenmeter durch die Ausläufer des vorderen Taunus darf man jetzt die Müdigkeit in den Beinen schon spüren, wenn nicht war man zu langsam unterwegs.


